Chat with us, powered by LiveChat

Aquarium Fische – Welche Fische passen zusammen?

Fischgruppenvertraeglichkeit-Aquarium-Fische

Aquarium Fische sind nach Hund und Katze die beliebtesten Haustiere der Schweiz. Schätzungsweise 4 Millionen Aquarium-Mitbewohner werden in der Schweiz gehalten. Aber wissen Sie eigentlich, welche Fische zusammenpassen? Wir klären Sie auf.

Das Aquarium ist eingerichtet und «eingefahren» und nun können die ersten Tiere kommen. Aber welche? Die Auswahl an Zierfischen und anderen Aquarium-Bewohnern ist sehr gross, doch nicht jede Art ist für das Aquarium geeignet. Auch vertragen sich nicht alle Arten gleich gut untereinander. Es gibt aber auch einige andere Regeln zu beachten.

Die richtigen Fische für Ihr Aquarium

Neben der richtigen Temperatur und den benötigten Wasserverhältnissen sind Platzbedarf, Revierverhalten der Fische und die Mindestanzahl an Fischen wichtige Themen. So sollte man nur Fischarten miteinander vergesellschaften, die in ihrem Toleranzbereich in Bezug auf Wassertemperatur, auf die Wasserwerte und den Lebensraum etwa gleichartig sind. Fische besitzen unterschiedliche Ansprüche in Bezug auf den Schwimmraum. Während manche flott unterwegs sind und entsprechend mehr Schwimmraum benötigen, sind andere gemächlich. Und wieder andere verfügen über ein ausgeprägtes Revierverhalten, weshalb man für genügend Rückzugsräume sorgen muss. Nicht zuletzt haben alle Fischarten verschiedene Vorlieben bezüglich der Wasserschichten.

Bevor man sich also für den Kauf der Fische entscheidet, sollte man sich grundsätzlich mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Welche Arten eignen sich für z.B. ein 100-Liter-Süsswasserbecken?
  • Welche dieser Arten gefallen Ihnen besonders gut?
  • Welche Arten lassen sich am besten miteinander vergesellschaften?
  • Wie kann man das Aquarium artgerecht und ästhetisch ansprechend einrichten?

Zu den Zierfischen kamen in den letzten Jahren aber auch viele andere pflegeleichte Tiere wie z.B. Garnelen, Flusskrebse und Schnecken dazu, die bei der Besetzung der Aquarien ebenfalls in Frage kommen könnten.

Ein harmonischer Fischbesatz

Es gibt einige Möglichkeiten, wie Sie verschiedene Fischarten miteinander kombinieren können. So können Sie z.B. Fische vergesellschaften, die einer Familie angehören oder der gleichen Fischart. So können z.B. die Platys farbliche Akzente in Ihrem Aquarium setzen, ohne dass alle Fische gleich aussehen. Wichtig ist auch, dass alle Fische einen für ihre Bedürfnisse ausgelegten Lebensraum vorfinden. Wir haben für Sie die wichtigsten Fischarten und deren Verträglichkeit untereinander zusammengefasst:

Fischgruppenverträglichkeit – Welcher Fischbesatz ist richtig für mein Aquarium?

Die beliebtesten Zierfische für Ihr Aquarium

Denken Sie bitte immer daran, sich bereits im Vorfeld schon über die Fischarten zu informieren, die Sie in Ihrem Becken halten möchten. Bei einer artgerechten Haltung werden es Ihnen die Tiere mit langem Leben, prächtigen Farben und lebensfrohem Verhalten danken. Hier finden Sie die Fischportraits der 10 beliebtesten Zierfische.

Die farbenprächtigen Neonsalmler

Der Neonsalmler wird auch Neonfisch oder Neontetra genannt. Hierbei handelt es sich um einen farbenprächtigen Süsswasserfisch aus der Amazonasregion, der sich nur im Schwarm von mindestens 10 Artgenossen wohlfühlt. Neben dem Goldfisch (der allerdings nur im Teich gehalten werden sollte) und dem Guppy gehört der Neonsalmler zu den beliebtesten Zierfischen. Die charakteristischen, irisierenden blau-grünen Leuchtstreifen kommen dabei besonders nachts gut zur Geltung.

Der farbenprächtige Neonsalmler

🐾 Grösse: 3.5 bis 4 cm
🐾 Sozialverhalten: Schwarmfisch (mind. 10 Artgenossen; je mehr, desto besser)
🐾 Schwimmbereich: Mitte (Schwarzer Neon: Oben)
🐾 Aquarium: Süsswasser, min. 60 Liter (Aussenlänge: 60 cm)
🐾 Wasserwerte: 24 – 28°C / pH-Wert 5 – 7 / Härte < 10° dGH
🐾 Futter: Lebend- & Trockenfutter

Der Neonsalmler lässt sich gut mit kleineren, friedlichen Süsswasserfischen aus den Gewässern Südamerikas vergesellschaften.

Der pflegeleichte Guppy

Der wohl pflegeleichteste Guppy stammt ursprünglich aus den Süssgewässern der Karibik und gilt als anspruchslos. Er eignet sich daher optimal für Aquaristik-Neulinge. Der farbenfrohe Zierfisch lebt im Schwarm und sollte auch im Aquarium in einer Gruppe gehalten werden. Der lebendgebärende Guppy vermehrt sich meist sehr schnell, was bei der Anschaffung bedacht werden sollte. Der Guppy schätzt freischwimmendes Gestrüpp aus Pflanzen, in dem er Schutz sucht, z.B. bei der Geburt der Jungtiere.

Der pflegeleichte Guppy

🐾 Grösse: 3 bis 5 cm
🐾 Sozialverhalten: Schwarmfisch
🐾 Schwimmbereich: Mitte/Oben
🐾 Aquarium: Süsswasser, min. 54 Liter (Aussenlänge: 60 cm)
🐾 Wasserwerte: 24 – 27°C / pH-Wert 6 – 7.5
🐾 Futter: Flocken; 1 bis 3 Mal pro Woche gefrorene oder lebende Pflanzen und Tiere (z.B. Salinenkrebse, Moskitolarven, Blutwürmer, Erdwürmer)

Grundsätzlich empfiehlt sich ein Männer-Schwarm, weil sich die Fische sehr schnell vermehren. Werden beide Geschlechter gehalten, sollte man vorsichtiger füttern, so wird auch weniger Nachwuchs erwartet. Bei der Vergesellschaftung werden Panzerwelse empfohlen und je nach Wasserwerten auch Kampffisch-Weibchen, Bärblinge, Kaisersalmler, Querbandhechtlinge und Zwergguramis. Aber auch Antennenwelse und Garnelen vertragen sich mit den Guppys. Entscheidet man sich für ein Mischaquarium, so sollte man doppelt so viele Guppy-Weibchen halten wie Guppy-Männchen.

Der elegante schwarze Black Molly

Die Black Mollys (oder auch Spitzmaulkärpflinge genannt) sind Lebendgebärend und stammen aus dem südlichen Nordamerika, Mittelamerika und dem nördlichen Mittelamerika. Sie leben sowohl im Süsswasser als auch im Brackwasser (Süss-Salz-Mischwasser). Die pechschwarzen Zierfische gelten als robust und pflegeleicht, können jedoch empfindlich auf die Schwankungen der Wassertemperatur oder des Härtegrades reagieren. Da die Black Mollys schwimmfreudig sind, benötigen sie ein mindestens 120 cm langes Becken mit genügend freiem Schwimmraum, aber auch stellenweise dichter Bepflanzung, die gern zum Verstecken genutzt wird. Ähnlich wie andere Lebendgebärende weiden Black Mollys gerne Algen ab, weshalb ein gewisser Bewuchs belassen werden kann.

Der elegante Black Molly

🐾 Grösse: 6 bis 12 cm (Weibchen sind meist grösser)
🐾 Sozialverhalten: Schwarmfisch
🐾 Schwimmbereich: Mitte/Oben
🐾 Aquarium: Süsswasser, min. 100 Liter (Aussenlänge: mind. 80 cm), mit dichter Bepflanzung & genügend Schwimmraum
🐾 Wasserwerte: 23 – 28°C, besser 25 – 28°C / pH-Wert 7.5 – 8.2 / Härte: 18-30dH°
🐾 Futter: Pflanzen, insbesondere Algen, aber auch Trockenfutter und Mückenlarven, Wasserflöhe (jedoch nicht zu viel Eiweiss)

Werden die Zierfische gemischt gehalten, empfiehlt es sich, doppelt so viele Weibchen wie Männchen zu halten, damit die Weibchen nicht zu stark bedrängt werden.

Panzerwels, der gutmütige Bärtige

Der friedliche Panzerwels (Corydoras paleatus) wuselt meist am Boden des Aquariums herum und besiedelt auf dem ganzen Planeten viele Aquarien. Der Panzerwels wird in vielen Gesellschaftsaquarien sehr geschätzt, teilweise aber auch unterschätzt, was seine Ansprüche angeht. Der Panzerwels liebt die Gesellschaft von Artgenossen und sollte daher nicht allein gehalten werden. Die Schwarmgrösse hängt dabei von der Art ab. Einige bilden eher kleine Schwärme, während die anderen gern in grossen Schwärmen leben. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich auch hinsichtlich der Temperatur. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Kauf der Welse über deren Ansprüche zu informieren.

Der gutmütige Panzerwels

🐾 Grösse: 2 bis 8 cm
🐾 Sozialverhalten: Schwarmfisch
🐾 Schwimmbereich: Unten
🐾 Aquarium: Süsswasser, min. 60 Liter
🐾 Wasserwerte: 22 – 28°C / pH-Wert 7 – 8
🐾 Futter: Lebend- & Trockenfutter

Panzerwelse bohren ihre Mäuler gern tief in den Sand, um nach Nahrung zu suchen, weshalb es bei der Einrichtung wichtig ist, mindestens eine Sandecke einzurichten. Ein Unterstand aus Pflanzen und Wurzeln wird ebenfalls empfohlen.

Besonders interessant: Panzerwelse werden bei fallendem Luftdruck fortpflanzungsaktiv.

Die pfeilartigen Skalare

Die pfeilartigen Skalare (Pterophyllum scalare) oder Segelflosser sind eine aus drei Arten (der Gewöhnliche Skalar, der Hohe Skalar und Dumerils Skalar) bestehende Gattung der Buntbarsche aus dem Amazonasgebiet. Dabei ist nicht nur die dreieckige Körperform, sondern auch die Grösse (Länge von bis zu 15 cm und Höhe von bis zu 25 cm) beeindruckend. Die Segelflosser brauchen deswegen vor allem hohe Aquarien, da sie in den niedrigen Angst bekommen und dadurch krankheitsanfälliger werden.

Der pfeilartige Skalar

🐾 Grösse: bis 15 cm lang & bis 25 cm hoch
🐾 Sozialverhalten: Schwarmfisch
🐾 Schwimmbereich: Mitte
🐾 Aquarium: Süsswasser, 250 Liter (Aquariumhöhe: mind. 50 cm)
🐾 Wasserwerte: 24 – 30°C / pH-Wert 6 – 7.5
🐾 Futter: Hochwertiges Trockenfutter , 1 bis 3 Mal pro Woche Lebend- und Frostfutter & pflanzliche Beikost

Die langen Flossen der Skalare reizen die anderen Fische dazu, reinzubeissen. Dies wiederum kann zu negativem Stress führen und die Zierfische krankheitsanfälliger machen. Eine Vergesellschaftung mit solchen Fischen ist daher zu vermeiden. Bevorzugt werden deswegen die friedliebenden Welse und grössere Salmler. Kleinere Fische wie Neonsalmler könnten von Skalaren gefressen werden.

Garnelen im Aquarium

Garnelen sind faszinierende Aquariummitbewohner, von denen manche schon in recht kleinen Becken gepflegt werden können. Bei guter Wasserqualität und spezieller Fütterung hält man sie am besten unter sich oder nur mit sehr kleinen Fischarten zusammen. Aufgrund ihrer schönen Farben und ihrer Aktivität sind die beliebten Bewohner für Nano-Aquarien empfehlenswert. Die verschiedenen Arten haben unterschiedliche Temperaturansprüche: So mag es z.B. die Red Fire Garnele eher kühler, während die Grüne Zwerggarnele warme Temperaturen bevorzugt. Die kleinen, fleissigen Wirbellosen sind seit Langem mehr als nur Helfer im traditionsreichen Kampf gegen Algen, sodass viele Aquarianer bereits den Umstieg von der Fisch- zur Garnelenhaltung vollzogen haben. Vor allem eignen sich die faszinierenden Tierchen für Neuaquarianer.

Garnelen im Aquarium

🐾 Grösse: 2.5 – 4 cm
🐾 Sozialverhalten: im Schwarm, 10 bis 20 Tiere ist ein guter Anfangsbesatz
🐾 Schwimmbereich: Unten
🐾 Aquarium: Süsswasser, ab 10 Liter – besser 20 Liter
🐾 Wasserwerte: 22 – 27°C / pH-Wert 6.5 – 8.5
🐾 Futter: Allesfresser

Die friedlichen Garnelen können neben kleinen Fischarten auch mit Krebsen, Süsswasserkrabben, Süsswassermuscheln und Schnecken vergesellschaftet werden. Dabei sollte man unbedingt auf die Wasserwerte achten und darauf, dass sich die Tiere kreuzen können. Viele Garnelenarten sind robust und benötigen keine Heizung. Es ist dennoch wichtig, sich vor dem Kauf der Garnelen über deren Ansprüche zu informieren.

Die quietschbunten Malawi Buntbarsche

Die vielen verschiedenen Buntbarsch-Arten aus dem Malawisee kann man grob in zwei Gruppen einteilen: Die Gruppe der Felsenbuntbarsche (Mbunas), die hauptsächlich die Felszone bewohnen und die der Nicht-Felsenbuntbarsche (Non-Mbunas), die vorwiegend die Sandzone bewohnen. Die ersteren erreichen eine Grösse von 10 bis 12 cm und ernähren sich meist vom Aufwuchs, den sie von Felsen zupfen. Durch ihre Grösse sind sie gut geeignet für Aquarien ab 300 Liter. Die Non-Mbunas können eine Grösse von bis zu 20 cm erreichen und ernähren sich von kleineren Fischen, Aufwuchs und von Plankton. Das Aquarium für die Non-Mbunas sollte mindestens ein Fassungsvolumen von 500 Litern haben.

Malawi Buntbarsche

🐾 Grösse: 10 – 20 cm
🐾 Sozialverhalten: Schwarmfische
🐾 Schwimmbereich: Unten
🐾 Aquarium: Süsswasser, ab 300 Liter (je nach Grösse der Fische) – besser grösseres Becken
🐾 Wasserwerte: 23 – 26°C / pH-Wert 7.5 – 8.5 / Härte 4 – 6° dGH
🐾 Futter: Flockenfutter für kleinere Exemplare; eingeweichte Pellets und Sticks für grössere Räuber

Im Gegensatz zu der Farbenpracht der Malawi Buntbarsche sollte Ihr Aquarium eher dunkel und steinig sein. Da die Fische Pflanzenfresser sind, können sie bei grossem Hunger auch an die im Becken vorhandenen Pflanzen gehen, weshalb von Pflanzen in einem Malawi-Becken eher abgeraten wird. Stattdessen sollte man ein Hauptaugenmerk auf Steine im Aquarium legen. Da die Malawi Buntbarsche sehr gerne buddeln, sollte man als Bodengrund möglichst Sand oder feinen Kies nehmen. Reichlich Möglichkeiten zum Verstecken können Sie dem Zierfisch mit einer felsigen Landschaft mit vielen Höhlen oder Spalten bieten. Die Malawi Buntbarsche sind gerne mal kleine Hitzköpfe und können ab und zu aggressiv werden. Dies kommt jedoch auf die verschiedenen Arten und die Besatzdichte an. Empfohlen sind ca. 3 bis 4 verschiedene Arten bei einem grossen Aquarium.

Der Klassiker in jedem Aquarium – Der Zebrabärbling

Auch der kleine, lebhafte und schwimmfreudige Zebrabärbling erfreut sich hoher Beliebtheit bei den Aquarianern. Der Zierfisch ist sehr pflegeleicht und verträgt sich mit vielen anderen Süsswassermitbewohnern. Die schlanken Zierfische mit dunkelblauen Streifen bevorzugen langgezogene Aquarien mit leichter Strömung.

Zebrabärbling
Der Klassiker im Aquarium: Zebrabärbling

🐾 Grösse: bis 5 cm (wobei Männchen kleiner sind)
🐾 Sozialverhalten: Schwarmfische
🐾 Schwimmbereich: Mitte
🐾 Aquarium: Süsswasser, ab 100 Liter
🐾 Wasserwerte: 20 – 26°C / pH-Wert 6 – 7.8
🐾 Futter: Algen, Trocken- und Lebendfutter

Aufgrund des lebhaften Wesens der Barben und Bärblinge zählt man sie zu Idealfischen für Gesellschaftsaquarien. Da sie keine Brutpflege betreiben, verteidigen sie auch keine Reviere.

Die bunten Vögel der Unterwasserwelt: Der Schmetterlingsbuntbarsch

Die Zwergbuntbarsche (Zwergcichliden) stammen überwiegend aus Südamerika. Die vielen Arten haben so ziemlich wenig gemeinsam: Nämlich ihre geringe Grösse (unter 10 cm). Einer der beliebtesten Zwergbuntbarsche ist der Schmetterlingsbuntbarsch, der als sehr sanft gilt. Dieser sollte auf gar keinen Fall mit einer lebhaften und aggressiven Art vergesellschaftet werden. Gewöhnlich leben die Fische paarweise und kümmern sich gleichermassen um die Brutpflege.

Der Schmetterlingsbuntbarsch

🐾 Grösse: bis 5 cm (wobei Männchen kleiner sind)
🐾 Sozialverhalten: sollten paarweise (Männchen & Weibchen) gehalten werden
🐾 Schwimmbereich: Unten
🐾 Aquarium: Süsswasser, ab 50 Liter
🐾 Wasserwerte: 24 – 28°C / pH-Wert 5 – 7
🐾 Futter: Lebend- und Frostfutter, hin und wieder Flockenfutter

Der Schmetterlingsbuntbarsch ist sehr empfindlich und hat hohe Ansprüche an das Wasser. Die Tiere benötigen weiches Wasser mit niedrigem Nitrit-Gehalt und eine gleichbleibende Wasserqualität.

Der Macho im Aquarium: Der Siamesische Kampffisch (Betta splendens)

Der Siamesische Kampffisch ist ein in Kambodscha und Thailand beheimateter Labyrinthfisch und einer der farbenprächtigsten im Aquarium. Ursprünglich nur in rot-brauner Färbung bekannter Fisch ist mittlerweile in vielen verschiedenen Farbkombinationen erhältlich. Der Kampffisch ist – wie schon der Name sagt – für sein aggressives Verhalten der Männchen anderen männlichen Artgenossen gegenüber bekannt. Weibchen und anderen Fischarten gegenüber ist der Kampffisch allerdings etwas friedlicher. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf über die Verträglichkeit anderer Arten informieren.

Der Siamesische Kampffisch (Betta splendens)

🐾 Grösse: 5 bis 7 cm
🐾 Sozialverhalten: Einzeln oder Paar- bzw. Haremshaltung (ein Männchen mit mehreren Weibchen)
🐾 Schwimmbereich: Oben
🐾 Aquarium: Süsswasser, ab 54 Liter
🐾 Wasserwerte: 24 – 30°C / pH-Wert 6 – 7.5
🐾 Futter: Trockenfutter (https://www.qualipet.ch/p-203191-tetra-betta-kampffisch-100ml/) , ab und zu Lebend- und Frostfutter

Der Siamesische Kampffisch ist nicht ausschliesslich auf Kiemenatmung angewiesen und kann atmosphärischen Sauerstoff durch das Maul einatmen, weshalb er in der Lage ist, in sauerstoffarmen Gewässern zu überleben. Insgesamt ist der Kampffisch sehr robust und pflegeleicht. Der Labyrinther benötigt einen üppigen Pflanzenbewuchs unter der Wasseroberfläche und mag eine leichte Strömung.

Und welcher Fischbesatz soll es bei Ihnen sein?

Neben den aufgelisteten Arten gibt es natürlich viele verschiedene Fischarten, die sich für ein Süsswasseraquarium eignen. Bevor Sie sich nun aber die schönsten Fische kaufen, die Sie gerade sehen, sollten Sie einen Plan erstellen, welche Fischarten Sie in Ihrem Aquarium halten möchten. Die Grundvoraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben sind:

  • Geeignete Beckengrösse
  • Wassertemperatur
  • Wasserbeschaffenheit
  • Wasserqualität
  • pH-Wert
  • Pflanzen
  • Licht

Wählen Sie Fischarten aus, die in Ihrem Aquarium verschiedene Schwimmbereiche ausfüllen (obere, mittlere und untere Region). Informieren Sie sich bereits vorab über die speziellen Eigenschaften der Zierfische – unsere Spezialisten stehen Ihnen dabei gern beratend zur Seite!

Quellen:

  • Ulrich Schliewen: “Kleine Aquarien”, S. 23-28
  • Ulrich Schliewen: “Faszinierendes Aquarium”, S. 96-115
  • Guppys.info/
  • Tierschutz.com
  • Garnelio.de
  • Wikipedia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.