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Bausteine einer gesunden Ernährung für Hunde

Das Verdauungssystem des Hundes ist grundsätzlich für Fleisch ausgerichtet und kommt dem Organismus des Wolfes sehr nahe. Hunde und Wölfe gehören beide zur Ordnung der Carnivoren (Fleischfresser). Jedoch ernähren sich sowohl Hund als auch sein Vorgänger nicht ausschliesslich von Fleisch. Anders als ihre Vorfahren vertragen einige Hunde Kohlenhydrate und pflanzliche Nahrung besser.

Eiweiss (Protein)

Proteine sind hauptsächlich in Fleisch enthalten. Auch in Gemüse und grösseren Mengen von Hülsenfrüchten kommen Spuren von Proteinen vor. Eiweiss ist ein zentraler Nährstoff für Hunde, weswegen ihm grosse Bedeutung zukommt.

Kohlenhydrate

Einfachzucker kommt hauptsächlich in Getreiden und Früchten vor. Der Stoffwechsel vom Hund benötigt beides zur Energiegewinnung. Hunde können auch Fette und Proteine zu Glukose abbauen. Damit Ihr Tier keine Mangelerscheinungen bekommt, ist Glukose aus Kohlenhydraten notwendig.

Stärke

Sollte nur in kleinen Mengen gegeben werden. In diese Gruppe gehört gekochtes Getreide wie Reis, Hirse oder Dinkel. Kartoffeln müssen ebenfalls gekocht werden, damit es vom Hund verarbeitet werden kann.

Fette

Fette (Fischöl, Geflügelfett, Maiskeimöl etc.) dienen hauptsächlich als Energielieferant und als Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K. Fett ist für den Hund lebensnotwendig und dient nicht nur als Schutz innerer Organe, sondern auch als Wärmespeicher. Ein normaler Körperfettgehalt bei Hunden liegt zwischen 10-20%.

Vitamine

Anders als wir Menschen kann der Hund Vitamin C selbst produzieren. Wichtige Vitaminlieferanten sind Rohfleisch, hochwertige Öle und Gemüse. Pflanzliche Öle (Linolsäure) sind wesentlich für den Fettstoffwechsel, gesunde Haut, Fell und Zellen.

Mineralstoffe & Spurenelemente

Mineralstoffe wie Calcium und Phosphor sind an Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt.

Ballaststoffe

Ballaststoffe und Rohfaser (unverdauliche Bestandteile von pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Gemüse) dienen der Regulierung des Magen-Darm-Trakts und sind Basis einer gut funktionierenden Darmflora.

Wasser

Frisches Wasser muss jedem Hund zur freien Verfügung stehen. Bei einer Fütterung mit Nassfutter beträgt die tägliche Ration zwischen 5-10ml pro Kilogramm Körpermasse. Wird ausschliesslich Trockenfutter gegeben, ist der Flüssigkeitsbedarf höher (40-50ml).

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