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Tierheim Hunde & Katzen – Tiere suchen ein Zuhause

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Sie spielen mit dem Gedanken, sich ein Haustier anzuschaffen? Tag für Tag werden im Tierheim Hunde, Katzen und andere Tiere abgegeben. Tiere, die ein neues Zuhause suchen. Oft sind sie Opfer von Misshandlungen oder wurden von ihrem Besitzer einfach im Stich gelassen und warten nun auf Sie.

In fast jedem 3. Haushalt in der Schweiz (Stand: 2015) lebt mindestens ein Haustier- Tendenz steigend. Viele Menschen entscheiden sich für ein Leben mit einem Vierbeiner. Die Entscheidung dafür sollte allerdings wohlüberlegt sein. Oft wird es unterschätzt, wieviel Aufmerksamkeit, Zeit und Geld die Aufnahme von einem Haustier erfordert. Ist die Entscheidung allerdings gefallen, sich ein Haustier anzuschaffen, setzt man sich mit dem «Woher» auseinander. Es wird nach Züchtern recherchiert oder in den Zoofachhandlungen geschaut. Oft vergisst man, dass Tausende von Tieren aus dem Tierheim sehnsüchtig auf ihr neues Herrchen/Frauchen warten. Teilweise müssen diese Tiere – bevor sie in ein Tierheim kommen – unter katastrophaler Haltung aufwachsen, leben in ihren eigenen Fäkalien und leiden Tag für Tag – ein Leben lang.

Tierheim Hunden & Co. helfen

In den Tierheimen leben Tiere mit den unterschiedlichsten Eigenschaften, die allerdings eins gemeinsam haben: Die Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause. Die Vorurteile, Tierheim-Tiere seien schwierig und hätten einen «Knacks» weg sind oft unbegründet. Man findet nämlich neben älteren Tieren, die aufgrund des Alters ausgesetzt wurden, ruhigen und schüchternen Tieren auch junge Welpen. Laut Auskunft von Tierheim-Mitarbeitern findet jeder Mensch den passenden Mitbewohner. Um ein Tier adoptieren zu können müssen allerdings einige Voraussetzungen seitens Tierhalter erfüllt sein.

Adoptionsinformationen

Derzeit leben Tausende von Tieren in Tierheimen, weswegen die Aufnahme eines ausgesetzten und heimatlosen Tieres einer guten Tat gleichkommt.

Was müssen wir aber tun, um ein Haustier gleich mit nach Hause zu nehmen? Jedes Tierheim hat einen bestimmten Ablauf bei der Tiervermittlung, an den sie sich halten. So ist es vielen wichtig, dass bereits im Vorfeld folgende Punkte abgeklärt werden:

  • Erlaubnis der Hausverwaltung zur Tierhaltung
  • Aufklärung über eine artgerechte Haltung des Tieres
  • Akzeptanz aller Familienmitglieder (auch der bereits im Haushalt lebenden Haustiere)
  • Finanzielle Absicherung (Kann ich für die Steuer, Tierarztkosten, Futter etc. aufkommen?)
  • Sind Sie bereit, sich jeden Tag mit dem Tier aktiv zu beschäftigen?
  • Haben Sie die nötige Geduld und Zeit dazu?
  • Notfallplan (Haben Sie jemanden, der sich um das Tier kümmern kann, wenn Sie mal krank werden sollten?)
  • Bestehen in der Familie Haustier-Allergien?
  • Sie wollen in die Ferien – was machen Sie mit dem Haustier? Tipps zur Tierbetreuung oder Ferienvorbereitung finden Sie bei uns im Blog.

Konnten all diese Anforderungen geklärt werden, steht einer Adoption Ihrerseits nichts mehr im Wege. Nun braucht es nur noch die Zusage vom Tierheim.

Vorkontrolle / Anforderungen an den Halter seitens Tierheim

Einige Tierheime besuchen die Halter zu Hause, um das zukünftige Daheim des Heimtieres besser kennenzulernen. Es wird gemeinsam besprochen, ob der Schützling in das Rudel passt. Oftmals muss der Halter das Tier mehrmals im Tierheim besuchen, um feststellen zu können, ob es harmoniert. So bieten sich bei Hunden z.B. gemeinsame Spaziergänge an. Bei Katzen kann es sinnvoll sein, mit dem Tier einige Stunden zu verbringen. Fällt die Vorkontrolle positiv aus, wird gemeinsam mit dem Tierheim nach einer Transportmöglichkeit geschaut – sollte sich das Haustier im Ausland befinden.

Bevor es zu einer Tier-Adoption kommt, wird dieses oft kastriert, vom Arzt auf landesspezifische Krankheiten untersucht und hat meist die nötigen Impfungen. Nichtsdestotrotz ist es nicht ausgeschlossen, dass Ihr neues Haustier kurz nach der Adoption erkrankt. Hier muss jedem bewusst sein, dass man am Übernahmetag die volle Verantwortung für das Tier übernimmt und dass es nicht jedem Tierheim möglich ist, sich an den Arztkosten zu beteiligen. In solchen Fällen empfehlen wir, rechtzeitig eine Tierversicherung abzuschliessen, um sich vor unangenehmen Überraschungen zu schützen.

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Adopt don`t stop.

Schutzgebühr

Bei der Schutzgebühr handelt es sich nicht um einen Kaufpreis. Sie dient in erster Linie dazu, das Tier zu schützen. Geschenktes nimmt man oft schneller an als etwas, wofür man zahlen muss. So überdenken auch einige ihre Entscheidung, ob sie sich ein Tier auch leisten können. Jeder Tierfreund, der ein ernstes Interesse an einem Haustier hat, ist allerdings auch bereit, Geld für den Schützling auszugeben. Zudem sollte man bedenken, dass viele Tierheime ehrenamtlich arbeiten und die Kosten nur so tragen können. So dient die Schutzgebühr auch als notwendiger Beitrag, um die täglich anfallenden Ausgaben stemmen zu können, z.B.:

  • Eventuelle Anreise aus dem Ausland inkl. Flugkosten
  • Impfungen / Wurmkuren
  • Mikrochip
  • EU-Heimtierausweis
  • Kastration
  • Futter- und andere Pflegekosten
  • Sonstige medizinische Behandlungen

Tierheim, aber welches?

Das grösste Tierheim der Welt, in dem ca. 6.000 Tiere leben, liegt in Rumänien und stellt für die Tierschützer eine sehr grosse Herausforderung dar. Denn täglich werden knapp 2.7 Tonnen Futter benötigt. Aus diesem Grund hat QUALIPET bereits 2014 eine grosse Futterspende an SMEURA geschickt. 2016 hat der Junior Chef höchstpersönlich SMEURA besucht und sich mit Matthias Schmidt von Tierhilfe Hoffnung zusammengesetzt, um zu überlegen, wie man das Projekt weiterfördern kann. Im Zuge dessen durfte Fabian Boffa die Anlage besichtigen, in der er auf Mabel traf und sich verliebte. Mehr zu der ergreifenden Geschichte lesen Sie hier.

Grundsätzlich ist jedem selbst überlassen, für welches Tierheim man sich entscheidet. Sollte man doch nicht über die erforderlichen finanziellen Mittel und Zeit verfügen, bestehen auch andere Möglichkeiten, Gutes zu leisten.

Patenschaft für Tiere, Futterpatenschaften, Medizinische Versorgung & Co.

Tierheime begrüssen grundsätzlich jede erdenkliche Unterstützung, in Form von Futterpatenschaften oder aber auch Patenschaften für die Tiere. Dabei bekommen Sie die Gelegenheit, ein Patentier zu finanzieren. Das von Ihnen überwiesene Geld kommt dann direkt Ihrem ausgesuchten Tier zu Gute. Dabei sind es oft «schwer vermittelbare» Tiere, die eine sehr geringe Chance haben, vermittelt zu werden.

Einige Tierheime sind froh, jemanden zu haben, der die Tierheim-Hunde ausführt oder regelmässig Beiträge für Futter einzahlt. Haben Sie sich für ein Tierheim entschieden, können Sie sich direkt vor Ort über die verschiedenen Möglichkeiten erkundigen.

Oft kommt es auch vor, dass verletzte oder schwer kranke Tiere vor den Türen der Tierheime abgelegt oder angebunden werden und auf medizinische Versorgung angewiesen sind. Um die Tierarztkosten zu stemmen, sind die Tierheime um jeden Spendenbeitrag froh.

Quellen:

  • Peta.de
  • Wdr.de
  • Look-tierschutzverein.de

Bilder:

© Fotolia

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