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Verschiedene Lebensphasen: Unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse

In jedem Alter haben Katzen unterschiedliche Bedürfnisse, was die Ernährung betrifft. Eine gesunde und artgerechte Ernährung, die Ihren Liebling mit Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien versorgt ist wichtig für ein langes und glückliches Leben. Ein Kätzchen benötigt beispielsweise mehr Energie als ein älteres Tier. Ausgewachsene Katzen ab dem 7. bis 9. Monat sind je nach Rasse und Aktivität auf einen hohen Proteingehalt angewiesen.

Kätzchen und trächtige Katzen

Junge Katzen ernähren sich in den ersten Wochen nur von Muttermilch. Falls die Mutter nicht ausreichend Milch produziert, muss dem Nachwuchs eine spezielle Ersatzmilch gegeben werden. Wenn Sie trächtige Katzen ein paar Wochen vor der Geburt und während der Säugeperiode mit Junior-Futter ernähren, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Katze genügend Milch bildet.

Entwicklungsphase

Mit vier Wochen beginnen Katzen langsam mit der Aufnahme fester Nahrung. Mit zwei Monaten sind die Kleinen in der Regel komplett von der Muttermilch entwöhnt. Jetzt ist es an der Zeit, sie mit einem ausgewogenen Alleinfutter zu versorgen, dass speziell für diese Wachstumsphase gedacht ist. In den ersten Monaten brauchen die Kleinen ungefähr doppelt so viel Energie pro Kilogramm Körpergewicht als ausgewachsene Artgenossen.

Katzenkinder haben sehr kleine Mägen und können noch nicht so viel Nahrung auf einmal zu sich nehmen. Daher sollten ihnen viele kleinere Mahlzeiten am Tag angeboten werden. Denken Sie daran, dass die Kätzchen stets frisches Wasser zur freien Verfügung haben!

Erwachsene Katzen

Normalerweise sind Katzen mit sieben, neun Monaten ausgewachsen und können Nahrung für erwachsene Tiere zu sich nehmen. Für erwachsene Katzen sind mehrere Mahlzeiten mit kleinen Portionen ebenfalls bekömmlicher. Je nach Rasse und körperlicher Aktivität ist die Fütterungsmenge dementsprechend anzupassen.

Alle ausgewachsenen Katzen haben generell einen hohen Proteinbedarf und müssen viel Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Es ist von Rasse und Aktivität (Wohnungskatze, Freigänger) abhängig, wie hoch dieser Bedarf ist. Ruhigere Katzen, die sich weniger bewegen, sollten eine leicht verdauliche Nahrung mit hochwertigen Proteinen und wenig Fett bekommen.

Katzen, die etwas schwerer sind, können anfällig für Arthrose werden. Damit die Knorpel nicht frühzeitig verschleissen, sollte die Nahrung mit ausreichend Amino- und Fettsäuren oder Grünlippmuschelextrakt versehen sein. Langhaarkatzen wie Maine Coon oder Perser benötigen neben einer intensiven Fellpflege eine Nahrung mit Omega-3- und Omega-6-Säuren, damit Haut und Fell gesund bleiben.

 

Senioren

Katzen werden durchschnittlich zwischen 14 und 16 Jahre alt. Spätestens mit zehn Jahren zählen sie zu den Senioren. Einige Tiere gelten schon ab sieben Jahren als „älteres Semester“. Auch wenn Ihr Liebling noch sehr aktiv und fit ist, sollte die Ernährung langsam auf spezielles Futter für Senioren umgestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alterungsprozess

Der Stoffwechsel von älteren Tieren verändert sich im Alter, was von aussen nicht offensichtlich zu erkennen ist. Die Verdauung wird träger und die Nieren arbeiten nicht mehr so gut wie zuvor. Nun ist es wichtig, auf Nahrung mit weniger Phosphor und Eiweiss zu wechseln. Viele Tiere werden im Alter gemütlicher und verbrauchen weniger Energie, sodass ein Futter leicht verdaulich sein sollte, damit es zu den veränderten Bedürfnissen Ihres Schützlings passt.

Vor allem ältere Katzen trinken wenig, weswegen Nassfutter für ältere Tiere geeignet ist. Falls Ihr Tier nur Trockenfutter frisst, können Sie dieses zuvor in Wasser einweichen. Des Weiteren regt ein Trinkbrunnen mit fliessendem Wasser die meisten Katzen zur vermehrten Flüssigkeitsaufnahme an. Bekommt Ihre Katze eine ausgewogene Ernährung, sind keine Nahrungsergänzungsmittel erforderlich. In besonderen Situationen wie Fellwechsel, Stress oder zur Erholung nach Krankheiten können jedoch in Rücksprache mit dem Tierarzt bestimmte Präparate gegeben werden.

Im Alter lassen Eiweiss- und Fettverdauung nach, darum benötigt der Körper eine ausreichende Menge an biologisch hochwertigem Eiweiss.

Fütterungsrituale

Katzen sind Gewohnheitstiere und schätzen feste Zeiten, zu denen es Futter gibt. Platzieren Sie den Fressnapf getrennt von der Wasserschüssel und nicht in der Nähe der Katzentoilette. Falls Sie mehrere Katzen besitzen, sollte jedes Tier seinen eigenen Fress- und Futternapf haben, sodass kein Futterneid aufkommt.

Wenn Sie Ihrem Schmusetiger Essen aus dem Kühlschrank geben, nehmen Sie die Speise zwei Stunden vorher aus der Kälte. Tiefgefrorene Produkte sollten 24 Stunden vorher aufgetaut werden. Essensreste, die nicht innerhalb von einer Stunde verzehrt werden, sollten entfernt werden. Andernfalls kann Ihr Liebling sich den Magen verderben.

Appetitlosigkeit

Bei Verdauungsproblemen kann es durchaus vorkommen, dass die Katze instinktiv weniger frisst. Womöglich hat sich Ihr Liebling bereits beim Nachbarn einen Imbiss gegönnt oder eine Maus verspeist. Verweigert Ihr Tier die Nahrungsaufnahme komplett oder frisst einige Tage nacheinander auffällig wenig, sollten Sie umgehend einen Tierarzt zu Rate ziehen.

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