Neueste Dr. Q-Pet Beiträge

Frage:

Ich wohne im Parterre und habe zwei Katzengeschwister (10), die nach draussen können. Mit ihnen habe ich früher fünf Jahre in einer WG mit zwei weiteren Katzen gewohnt, das ging wunderbar. Nun habe ich eine dritte Katze erhalten, Sternli. Es ist ein verschmustes, liebes Büsi! Aber meine Kätzin faucht sie an, und Sternli faucht zurück. Ganz verrückt ist jedoch mein Kater – er geht auf sie los, rast das Sofa entlang wie ein wilder Tiger und reibt überall seinen Kopf zum Markieren. Sternli verkriecht sich hinter das Sofa und schreit und faucht ihn an. Meine Fragen: Brauchen die drei Katzen einfach viel Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen? Oder muss ich Sternli wieder weggeben? Kann ich irgendetwas tun, damit sich die drei aneinander gewöhnen und im gleichen Haushalt leben können?

Das sagt Dr. Brigitte Bütikofer:
Auch Katzen haben persönliche Vorlieben – Katze ist nicht gleich Katze! Wenn Ihre beiden Katzen schon mal mit anderen zusammengelebt haben, muss das nicht heissen, dass sie wieder problemlos mit [weiterlesen...]
Frage:

Mein Groeni-Mix Django (10) zeigt seit einiger Zeit anderen Menschen gegenüber ein Verhalten, das mir Sorgen macht. Vor allem, weil er sonst gut mit Menschen auskommt und in ihrer Gesellschaft bisher ruhig und friedlich war. Was mich irritiert und erstaunt: Wenn sich jemand an ihn wendet, um sich von ihm zu verabschieden, beginnt er gestresst und aufgebracht zu bellen. Eine Bekannte, die nicht glauben wollte, dass er nach einem gemeinsam verbrachten Tag so auf sie reagieren könnte, sprach ihn – gegen mein Anraten – noch länger an und wollte ihn streicheln. Darauf schickte sich Django an, nach der Hand zu schnappen! Wenn eine Person weggeht, bringt ihn das jedes Mal aus der Fassung. Was geht da in ihm vor? Kennen Sie ein solches Verhalten? Soll ich ihm diese Reaktion aberziehen, also verbieten? Oder soll ich den Mitmenschen weiterhin raten, ihn beim Abschied zu ignorieren?

Das sagt Dr. Brigitte Bütikofer:
Die von Ihnen beschriebene Situation ist schwierig zu beurteilen, wenn man das Verhalten Ihres Hundes nicht selber beobachten kann. Wie ist seine Körperhaltung? Wie stehen seine Ohren und seine Rute? [weiterlesen...]
Frage:

Unsere Katze ist zehnjährig, ein Weibchen und leidet immer wieder an Verstopfung. Sie ist übergewichtig, sechs Kilogramm schwer und erhält kalorienreduziertes Futter. Kürzlich war sie zwei Tage beim Tierarzt zum Entkoten. Jetzt scheint sie aber bereits wieder verstopft zu sein. Wir haben Hairball-Paste ins Futter beigemischt, doch das nützt nichts. Ich wäre riesig froh und dankbar, wenn Sie mir baldmöglichst einen Rat wüssten.

Das sagt Dr. Thomas Schneiter:
Verstopfung bei der Katze ist ein sehr lästiges Problem, sowohl für das Büsi als auch für seinen Besitzer. Es gibt diverse Gründe für diese Verstopfungen. Einige Hauskatzen leiden an Bewegungsmangel [weiterlesen...]
Frage:

Wir haben eine dreijährige Collie-Hündin aus einem Tierheim. Sie kam aus Ungarn in die Schweiz. Letzten Sommer stellten wir fest, dass sie an den Pfoten ganz rot war, genauer bis etwa zwei Zentimeter hoch ums ganze Pfötchen. Der Tierarzt entnahm Blut, konnte aber nichts feststellen. Salbe (Oribiotic) und Tabletten (Atarax und Spiricort) halfen nicht, nur den Winter durch besserte sich das Ganze. Was können wir tun?

Das sagt Dr. Thomas Schneiter:
Wenn ein Hund länger als ein paar Tage gerötete Haut an den Pfoten hat, dann stimmt etwas nicht. Denn die Pfoten sind entzündet. Eine chronische Entzündung der Haut führt dazu, [weiterlesen...]
Frage:

Meine Labrador-Hündin gräbt in unserem Garten Löcher in die Wiese. Ich habe zwar schon Pfeffer in die Löcher gegeben – das hilft ein bisschen, aber sie macht dann einfach an einem anderen Ort weiter. Sie ist jetzt sieben Monate alt. Was kann ich noch tun, um das Problem in den Griff zu bekommen? Haben Sie besten Dank für Ihre Antwort!

Das sagt Dr. Thomas Schneiter:
Graben ist für Hunde ein absolut normales Verhalten. So stammt zum Beispiel der Name der Hunderasse Terrier vom französischen Begriff «terre». Und «terre» bedeutet bekanntlich nichts anderes als Erde. Der [weiterlesen...]
Frage:

Im Februar zügelten wir in eine neue Wohnung im Nachbarort. Zunächst liessen wir unsere drei Katzen eine Woche nicht hinaus, dann machten wir die Schleuse auf. Wir hatten den Eindruck, dass es den Katzen hier gefällt. Aber nach drei Wochen bekamen wir ein Telefon von unserer früheren Nachbarin am altem Wohnort: Ein Büsi war zurückgelaufen zu unserem alten Zuhause. Wir haben sie abgeholt. Aber drei Wochen später war sie wieder ausgerissen und dorthin gelaufen. Das wiederholt sich seither alle drei bis vier Wochen. An uns kann es nicht liegen: Immer wenn wir kommen und ihr pfeifen, rennt sie auf uns zu und schnurrt stark. Haben Sie eine Lösung für unser Problem?

Das sagt Dr. Brigitte Bütikofer:
Katzen sind, im Gegensatz zu Hunden, eher territorial veranlagt. Das heisst, die Umgebung ist sehr wichtig für sie, sie orientieren sich stark an dieser. Je kürzer die Entfernung zum alten [weiterlesen...]
Frage:

Wir haben ein etwa einjähriges Meerschweinchen-Weibchen, das seit 2–3 Wochen langsam kahl wird (speziell am Rücken hinten). Es ist jedoch immer noch lebhaft wie zuvor, es frisst und trinkt normal. Was könnte das sein?

Das sagt Dr. Michael Kull:
Dem Haarausfall können verschiedene Ursachen zugrunde liegen. Bei Meerschweinchen sind sicherlich die Ektoparasiten wie Haarlinge oder Milben sowie Hautpilze die häufigsten Ursachen. Weiter sind auch hormonelle Störungen, Bissverletzungen, Fehlernährung (Fettsäure-Mangel [weiterlesen...]
Frage:

Unsere Katze hat nur eine Niere. Sie hat innert etwa neun Monaten zwei Kilogramm an Gewicht verloren, sie ist aggressiv und empfindlich, sie erbricht trotz Nierendiät alle drei Tage und hat nun einen starken und schlechten Körpergeruch. Ständig versteckt sie sich und ist apathisch. Was sollen wir machen?

Das sagt Dr. Thomas Schneiter:
Bei Nierenproblemen bei Katzen unterscheidet man zwei Formen: Schnell verläuft die akute Niereninsuffizienz. Diese kann junge, mittelalte und alte Katzen betreffen. Anzeichen dieser Erkrankung sind Apathie, Erbrechen, und die Katze [weiterlesen...]
Frage:

Meine Hündin Kira wird im November 14-jährig. Kira ist ein Mischling: Mutter Appenzeller/Berner Sennenhund, Vater Border Collie/Bergamasker. Seit etwa zwei Monaten hat sie folgendes Leiden: Wenn man ihr über den Kopf streicht, fängt sie manchmal an, mit dem ganzen Kopf zu zittern. Heute Morgen habe ich sie unter dem Kinn gekrault, was sie sonst sehr gerne mag. Aber auch dann begann sie, stark mit dem Kopf zu zittern, sie sackte mit allen vier Beinen ein und fiel zu Boden. Zum Glück stand sie sofort wieder auf. Können Sie mir sagen, was meine Kira hat und ob ich zum Tierarzt muss? Ich möchte wenn irgend möglich verhindern, dass Kira leidet

Das sagt Dr. Thomas Schneiter:
Zunächst einmal freut es mich, dass Ihre Hündin Kira, offensichtlich bei guter Gesundheit, schon 14 Jahre alt ist. Das ist nicht selbstverständlich. Zittern, man spricht auch von Tremor, kommt beim [weiterlesen...]
Frage:

In den Ferien plane ich mit meinen Nichten und meinem Neffen eine Wanderung im Tessin. Die Route führt zuerst über die Strada Alta (oberhalb der Leventina) und anschliessend durch das Centovalli. Nun wurde ich mehrfach darauf hingewiesen, dass es in diesen Gebieten von Schlangen nur so wimmle. Man hat mich sogar als verantwortungslos bezeichnet. Bin ich das wirklich? Was soll ich tun, damit den Jugendlichen nichts passiert?

Das sagt Dr. Michael Kull:
In der Schweiz sind acht Schlangenarten heimisch, davon sind zwei giftig: die Kreuzotter und die Aspisviper. Schlangen kommen im ganzen Land vor. Doch ihr Lebensraum ist in den letzten Jahrzehnten [weiterlesen...]
Frage:

Seit ein paar Monaten ist unsere Hündin Stella (4) sehr schüchtern. Sie verkriecht sich dauernd unter einem Vorhang oder im Schlafzimmer unter das Bett. Auf jedes starke Geräusch reagiert sie sehr schüchtern; sie flieht, sucht Schutz. Wenn wir am Morgen raus wollen, verkriecht sie sich ebenfalls und reagiert nicht mehr auf Befehle von uns. Wir müssen an der Eingangstüre läuten, bis sie hervorkommt. Vom Spaziergang zurück, gehts sofort hinter den Vorhang. Nachts kriecht sie unters Bett und kommt nicht mehr zum
Vorschein, bis wir am Morgen an der Eingangstüre klingeln. Wir sind verzweifelt und fragen Sie: Was können wir unternehmen?

Wir geben unserer Stella viel Liebe, Zuneigung und spielen sehr viel mit ihr. Der Ball ist ihr Lieblingsspielzeug nebst vielen anderen Spielsachen. Sobald man mit Spielen aufhört, verkriecht sie sich wieder. Können Sie uns einen Ratschlag geben?

Das sagt Dr. Brigitte Bütikofer:
Ihre Hündin hat ein ernst zu nehmendes Problem. Es ist schwierig zu sagen, was die genaue Ursache ist, aber es ist sicher nicht normal, dass sich eine Hündin immer verkriecht. [weiterlesen...]
Frage:

Da ich für zehn Tage in die Ferien verreise, habe ich zum ersten Mal meine bald zweijährige Katze (weiblich, kastriert) in eine Tierpension gegeben. Bei mir zu Hause kann sie rein und raus, wann sie will. In der Tierpension ist sie natürlich erheblich eingeschränkt. Und sie wird auch mit anderen Katzen konfrontiert, was sie nicht gewohnt ist.

Meine Frage: Wenn ich sie wieder abhole, kann ich sie bei mir zu Hause gleich wieder rauslassen? Ich habe ein bisschen Bedenken, dass sie vielleicht verwirrt ist, sich nicht mehr zurecht findet und den Heimweg nicht mehr kennt. Müsste ich sie vielleicht vorerst drinnen behalten?

Das sagt Dr. Thomas Schneiter:
Ferienzeit ist Reisezeit. Die Leute fahren in die Ferien und die Haustiere bleiben vorwiegend daheim. Hunde werden ab und zu mitgenommen, Katzen eher weniger. Das ist vermutlich auch richtig so. [weiterlesen...]